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Kulturort · SA-KO-006

Ehemaliger Stollen Goldkaul

Der seit 1862 belegte Eisenerzstollen Goldkaul brachte keinen wirtschaftlichen Abbau hervor; goldfarbener Glimmer prägte den Namen, 1945 diente der Stollen als Schutzraum.

EinordnungKulturort in KuLaDig · im Denkmalverzeichnis nicht als eigenständiges Kulturdenkmal geführt.
Lage
Hanglage nahe dem Kehr-Heiligen-Häuschen
Datierung
seit 1862 · Schutzstollen 1945
Themenfeld
Bergbauversuch und Kriegsgeschichte
Koordinate
50.08062° N
7.12601° O
KuLaDig-ID
KLD-343542
Eintragstyp
Kulturort

Schürfrecht ohne Ausbeute

1862 erhielt ein Antragsteller das Recht, auf Gemeindeeigentum nach Eisenstein zu suchen. Der in den Hang getriebene Stollen brachte keinen wirtschaftlichen Abbau hervor. Goldfarbener Glimmer im Gestein führte zum volkstümlichen Namen Goldkaul.

Vom Bergbauversuch zum Schutzraum

Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs nutzten Einwohner den aufgegebenen Stollen als Schutzort. Damit verbindet die Anlage Wirtschafts- und Kriegsgeschichte an einem schwer sichtbaren Platz im Hang.

Verknüpfte Denkmäler

Quelle und Datenhinweis

Die sachliche Grundlage bildet der KuLaDig-Objektdatensatz. Der Datenatlas fasst die dort dokumentierten Fakten in eigener Formulierung zusammen und übernimmt keine Medien der Originalseite.

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